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The science of quality

Die Wissenschaft der Qualität

Bei der Beurteilung der Qualität eines kolloidalen Produkts solltest Du auf folgende Faktoren achten: Partikelgröße, Konzentration und effektive Gesamtoberfläche. In diesem Artikel erklären wir diese Faktoren im Detail, räumen mit einigen gängigen Mythen auf und stellen unabhängige Laborberichte bereit, um die Unterschiede auf dem Markt aufzuzeigen.

Effektive Arbeitsfläche

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Konzentration der beste Weg ist, um die Qualität eines kolloidalen Produkts zu bestimmen. Das kann jedoch sehr irreführend sein, wenn andere Faktoren unberücksichtigt bleiben. Man betrachtet dann nur einen Teil der Gleichung, nicht das Ganze.

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, wie die effektive Arbeitsfläche definiert ist und wie sie mit der Konzentration zusammenhängt.

Die effektive Oberfläche ist definiert als die gesamte Oberfläche in Quadratzentimetern (cm2) aller Partikel in einem Milliliter (ml) eines Kolloids. Wichtig dabei: Die Partikeloberfläche ist umgekehrt proportional zur Partikelgröße. Bei gleichbleibender Partikelkonzentration nimmt die Oberfläche also zu, je kleiner die Partikel werden.

Hast Du zum Beispiel eine kolloidale Lösung von 10 PPM mit einer Partikelgröße von 1 Nanometer, beträgt die gesamte effektive Arbeitsfläche 6 m2. Bleibt die Konzentration bei 10 PPM, sinkt aber die Partikelgröße von 1 Nanometer auf 0,65 Nanometer, dann steigt die gesamte effektive Arbeitsfläche von 6 m2 auf 7,1 m2.

Teile pro Million (PPM): die Konzentration

PPM steht für parts per million, also Teile pro Million. Die Konzentration wird in parts per million angegeben und entspricht zahlenmäßig Milligramm Silber pro Liter Wasser (mg/l).

Die Konzentration eines Kolloids wird oft in PPM ausgedrückt. Parts per million, kurz PPM, ist das Maß für die Masse einer Chemikalie, eines Metalls oder einer Verunreinigung pro Volumeneinheit Wasser. Ein PPM entspricht dem absoluten Bruchteil multipliziert mit einer Million.

Die folgenden Vergleiche helfen Dir vielleicht, PPM besser zu verstehen:
- eine Sekunde in 11,5 Tagen
- eine Minute in 2 Jahren

Mit anderen Worten: PPM drückt aus, wie viele Milligramm unserer kolloidalen Partikel pro Liter Wasser enthalten sind. Ein kolloidales Silberprodukt mit 10 PPM enthält also 10 mg Silber in einem Liter.

Die Partikeloberfläche ist bei Kolloiden eine äußerst wichtige Größe, denn sie bestimmt die Gesamtwirksamkeit des Produkts. Sie entscheidet unmittelbar darüber, wie gut das Kolloid mit seiner Umgebung reagieren kann. Die Schlussfolgerung lautet daher: Je größer die Partikeloberfläche, desto wirksamer das kolloidale Silber.

Außerdem wirst Du niemals kolloidales Silber mit einer Partikelgröße unter 0,65 Nanometern finden, denn kleiner geht es nicht. Der Grund: Es besteht dann aus der Mindestanzahl an Atomen, die zur Bildung eines Partikels nötig sind. Bei Silber sind das 20 Atome.




PPM-Messgerät

Die Konzentration eines kolloidalen Metalls oder Minerals in einer Flüssigkeit wird in PPM angegeben, also in Teilen pro Million, was wiederum der Anzahl der Milligramm pro Liter (mg/l) entspricht.

Die einzig zuverlässige Methode zur Messung der Konzentration ist die ICP (induktiv gekoppeltes Plasma). Im Bericht der Zuyd Universität über kolloidales Gold findest Du eine gute Erklärung dieses Messprinzips.

ICP-Messungen werden mit ziemlich teuren (Zehntausende von Euro) und spezialisierten Geräten durchgeführt. Deshalb lagern wir diese Messungen an zertifizierte Labore aus.

Viele Menschen verwenden ein PPM-Messgerät, das man schon für ein paar Dutzend Euro bekommt. Diese Geräte messen die Leitfähigkeit.

Die Leitfähigkeit der Flüssigkeit steigt mit zunehmender Partikelkonzentration. Ein häufiger Fehler dabei: Man übersieht, dass ionisches Silber um ein Vielfaches leitfähiger ist als kolloidales Silber, weil die Ionen des ionischen Silbers eine Ladung tragen. Verwendet man dieselbe Konzentration an ionischem und kolloidalem Silber, zeigt das Leitfähigkeitsmessgerät beim ionischen Silber eine viel höhere Konzentration an.

Das erklärt, warum viele Produkte nur einen Bruchteil des auf der Verpackung angegebenen Silbers enthalten. Die Messung ist schlichtweg falsch.

Ein weiterer Punkt bei der Messung der Leitfähigkeit ist die Temperatur der Flüssigkeit. Die Leitfähigkeit hängt von der Temperatur ab, deshalb muss man immer die Temperatur korrigieren.

Man kann also festhalten: Es ist unmöglich, die Konzentration von kolloidalem Silber mit einem PPM-Messgerät zu bestimmen, das die Leitfähigkeit nutzt. Leider ist genau das recht verbreitet und vermittelt einen völlig falschen Eindruck von der Qualität.

Hochwertiges kolloidales Silber bewahren und weitere Behauptungen von Herstellern ionischen Silbers:

Verwendest Du kolloidale Produkte wie kolloidales Silber und möchtest sie möglichst lange nutzen? Dann kommt es auf die richtige Lagerung an. In diesem Blog erfährst Du alles über die Aufbewahrung kolloidaler Mineralien.

Lagerung von kolloidalen Mineralien: Glas oder PET?

Über die Lagerung kolloidaler Mineralien kursieren viele wilde Geschichten. So heißt es etwa, kolloidales Silber dürfe auf keinen Fall in Plastik gelagert werden und nur Glas sei geeignet. Das behaupten meist Anbieter, die das Produkt nicht gut genug kennen. Echte kolloidale Mineralien lassen sich problemlos in Plastik aufbewahren, allerdings ist nicht jede Art von Plastik geeignet.

Echte Kolloide bestehen aus Partikeln, nicht aus Ionen. Deshalb sind keine Glasflaschen nötig. Unsere Produkte werden in PET-Flaschen geliefert. PET steht für Polyethylenterephthalat, eine Form von Polyester. PET wird oft für Erfrischungsgetränke, Wasser und Fruchtsäfte verwendet und ist heute die am häufigsten produzierte Getränkeflasche. Ein Produkt, das unbedingt in einer Glasflasche aufbewahrt werden muss, ist ein ionisches Produkt und kein echtes Kolloid.

Die von Hobbyisten hergestellten ionischen Silberlösungen sind meist lichtempfindlich und verschlechtern sich in kurzer Zeit, wenn sie nicht vor sichtbarem Licht geschützt werden. Die Aufbewahrung in bernsteinfarbenen Flaschen verringert diesen Zerfall. Die meisten lichtempfindlichen Lösungen werden mit dem Niederspannungs-Gleichstromverfahren hergestellt, oft mit mehreren 9-Volt-Batterien. Die Notwendigkeit einer bernsteinfarbenen Flasche weist auf eine lichtempfindliche, instabile Lösung hin. Nur die qualitativ minderwertigsten Lösungen sind lichtempfindlich. Hochwertige Produkte sind es nicht und brauchen keine bernsteinfarbene Flasche.




Ionisches Silber

Viele dieser Theorien über Kunststoffe beruhen auf ionischem Silber. Wie Du vielleicht weißt, besteht ionisches Silberwasser aus Silberionen und Wasser. Diesen Ionen fehlt ein Elektron, was sie instabil macht. Deshalb suchen die Ionen ständig nach einem Elektron und bilden zusammen mit Chlor Silberchlorid. Anders als ionisches Silber ist kolloidales Silber ein stabiles Produkt. Die Silberpartikel enthalten ein Elektron, und Wasser löst keine Reaktion aus. Deshalb lässt sich kolloidales Silber in PET- oder PE-Flaschen lagern. Diese Flaschen enthalten keine Stoffe, die die Leitfähigkeit erhöhen könnten. So bleibt das Wasser von optimaler Qualität, und Du musst es nicht nach einer Woche wegwerfen.

Unsere Produkte werden in Flaschen von pharmazeutischer Qualität geliefert, die das Produkt vor äußeren Einflüssen schützen.

Wo lagern?

Damit die Qualität möglichst lange erhalten bleibt, sind nicht nur das Produkt und seine Verpackung wichtig, sondern auch der Lagerort. Am besten bewahrst Du die kolloidalen Mineralien vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt an einem trockenen Ort bei Raumtemperatur auf. Das Kolloid sollte niemals einfrieren, denn das zerstört die kolloidale Suspension und macht die Lösung unwirksam. Eine Kühlung ist für keines der Produkte nötig.

Es gibt noch ein paar weitere Dinge zu beachten. Trinke nicht direkt aus der Flasche, um die Haltbarkeit zu verlängern und Verunreinigungen zu vermeiden. Gieße immer aus der Flasche in einen Löffel oder Becher und fülle unbenutzte Flüssigkeit niemals in die Flasche zurück.

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